Teilnahmebedingungen am Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2018

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Deutsch-Polnischer Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2018

Wer kann am Wettbewerb teilnehmen und welche Beiträge können eingereicht werden?

Für den Preis können sich deutsch- und polnischsprachige Journalistinnen und Journalisten, Sender, Redaktionen und Verlage bewerben. Beiträge, die im Zeitraum zwischen 1. Januar und 31. Dezember 2017 erstmalig in Deutschland und / oder in Polen gesendet, gedruckt oder im Internet verbreitet wurden und die den Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs entsprechen, können in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen oder Multimedia / Online eingereicht werden. Der Sonderpreis „Journalismus in der Grenzregion“ wird für einen Beitrag vergeben, der speziell für diese Kategorie eingesandt wird und den gesonderten Teilnahmebedingungen entspricht (siehe unten).

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis prämiert die besten Beiträge, die über das jeweilige Nachbarland fair und offen berichten. Die eingereichten Veröffentlichungen sollen konkret dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern, das Alltagsleben auf beiden Seiten dem jeweiligen Nachbarn näherzubringen und das Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern. In den Beiträgen können sämtliche Aspekte des deutsch-polnischen Verhältnisses thematisiert werden. Bevorzugt werden Beiträge mit einem Bezug zur aktuellen Entwicklung im Nachbarland. Aber auch Artikel und Sendungen, die sich mit der gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte auseinandersetzen, haben eine gute Chance, prämiert zu werden.

Jede Journalistin und jeder Journalist kann nur einen Wettbewerbsbeitrag einsenden (Artikel/Sendung, keine Serien). Für Sender und Verlage gilt pro Redaktion ebenfalls nur ein Wettbewerbsbeitrag. Keine Serien. Die Länge der Printbeiträge darf 25.000 Anschläge und der Hörfunk- und Fernsehbeiträge 60 Minuten nicht überschreiten. Die Einsicht aller Komponenten des jeweiligen Multimedia- / Online-Beitrages durch die Jury darf nicht länger als 60 Minuten in Anspruch nehmen.

Unter den eingesandten Arbeiten wird die aus unabhängigen Fachjuroren und Vertretern der Organisatoren bestehende Jury die besten Arbeiten in den fünf Wettbewerbskategorien (Print, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia / Online und „Journalismus in der Grenzregion”) auswählen.

Sonderregelung für die Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“:

Der Beitrag sollte beispielgebend das Zusammenwachsen und die Veränderungen im Alltag in der Grenzregion dokumentieren und in einer der sechs Partnerregionen – die Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und die Wojewodschaften Niederschlesien, Westpommern und Lebuser Land veröffentlicht worden sein. Als Partnerregionen gelten die Grenzen der Ausrichterländer.

Es können Beiträge aus Hörfunk, Fernsehen, Print sowie Multimedia / Online eingereicht werden. Für die Beiträge, die in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ eingereicht werden, gelten die gleichen Längenbeschränkungen wie bei den anderen Kategorien (Die Länge der Printbeiträge bis zu 25.000 Anschläge, Hörfunk- und Fernsehbeiträge dürfen 60 Minuten nicht überschreiten. Die Einsicht aller Komponenten des jeweiligen Multimedia- / Online-Beitrages durch die Jury darf nicht länger als 60 Minuten in Anspruch nehmen.

Bis wann können Beiträge eingereicht werden?

Einsendeschluss für alle Kategorien ist der 10. Januar 2018. Die Gewinner werden im Rahmen der 11. Deutsch-Polnischen Medientage in Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Bitte beachten Sie folgende Einsendebedingungen. Beiträge, die folgenden Bedingungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.

PRINT-Beiträge (sowohl gedruckte Zeitungs- und Zeitschriftenartikel als auch reine Online-Artikel):

  1. Bitte laden Sie Printbeiträge in den Formaten PDF, DOC/DOCX, RTF, TXT oder ODT-Datei bei www.dpjp.de hoch
  2. oder senden Sie die Datei in folgenden Formaten: PDF, DOC/DOCX, RTF, TXT oder ODT per Mail an: dpjp@heimrich-hannot.de. Bei PDF-Dateien bitte auch getrennt den Text als DOC/DOCX zur Überprüfung der Beitragslänge einreichen,
  3. oder schicken Sie den Beitrag in den o. g. Formaten in digitaler Form auf zwei CDs/DVDs per Post an die unten genannte Adresse. Eine der CDs wird für Archivierungszwecke benötigt, die andere ist erforderlich, um für die Jury des Preises eine Präsentation der eingereichten Beiträge vorzubereiten.

HÖRFUNK- und FERNSEH-Beiträge:

Bitte schicken Sie uns zwei Kopien des Originalbeitrags auf zwei DVDs/CDs (Zulässige Formate für Hörfunkbeiträge sind: MP3, MP4; für Fernsehbeiträge: MPG, AVI). Eine der CDs wird für Archivierungszwecke benötigt, die andere ist erforderlich, um für die Jury des Preises eine Präsentation der eingereichten Beiträge vorzubereiten.

MULTIMEDIA / ONLINE-Beiträge:

Einreichung erfolgt durch Angabe der Internetadresse (Link) oder Name der App. Der Beitrag muss zur Zeit der Wettbewerbsdauer (ab Anmeldung durch den Autor/die Autorin/die Redaktion  mindestens bis zum 30. Juni 2018)

  1. a) online unter einem Link (Internetbeitrag) oder zum kostenfreien Download (App) zur Verfügung stehen.
  2. b) Sollte kein kostenfreier Download möglich sein, ist der Autor/die Autorin/die Redaktion dazu verpflichtet, den Beitrag/die App auf eine andere Weise zu übermitteln, die der Jury vorgestellt werden kann.

Das Hosting des Beitrages verläuft zur Zeit der Wettbewerbsdauer durch den Autor/die Autorin/die Redaktion.

Unabhängig von der Kategorie des Beitrags und Form der Einsendung muss die Erstveröffentlichung im Jahr 2017 klar erkennbar und überprüfbar sein.

Die mit Hilfe des Online-Registrierungssystems auf www.dpjp.de registrierten Hörfunk- und Fernsehbeiträge sollen auf zwei DVDs/CDs kopiert und unverzüglich per Post versendet werden. Die mit Hilfe des Online-Registrierungssystems auf www.dpjp.de registrierten Multimedia- / Online-Beiträge sollen als Link (Internetbeitrag) oder zum kostenfreien Download (App) per Mail an dpjp@heimrich-hannot.de (deutsche Beiträge) oder magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl (polnische Beiträge) gesendet werden.

Beiträge in deutscher Sprache können online bei www.dpjp.de eingereicht oder per Post an das Büro des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises in Dresden gesendet werden, unabhängig von der Nationalität der Autorin / des Autors.

Bei Fragen steht Ihnen

Claudine Schubert zur Verfügung
Sächsische Staatskanzlei
Büro Deutsch-Polnischer Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis
Archivstr. 1
D-01097 Dresden

dpjp@heimrich-hannot.de
Telefon: +49 (351) 81609 62

Beiträge in polnischer Sprache können online bei www.dpjp.de/pl eingereicht oder per Post an das Warschauer Büro der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gesendet werden, unabhängig von der Nationalität der Autorin / des Autors.

Bei Fragen steht Ihnen
Magdalena Przedmojska zur Verfügung:
Fundacja Współpracy Polsko-Niemieckiej / Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
ul. Zielna 37
00-108 Warszawa
Polen
magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl
Tel. +48 22 338 62 73

Im Fall einer Nominierung für das Finale des Wettbewerbs verpflichten sich die Autoren von Radio- und TV-Beiträgen innerhalb von sieben Tagen nach der Benachrichtigung durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit das Manuskript der Sendung elektronisch an magdalena.przedmojska@fwpn.org.pl (Word- oder RTF-Dokument) zuzusenden.

Unabhängig davon, zu welcher Kategorie der Beitrag gehört, und in welcher Form er eingereicht wird, muss ersichtlich und überprüfbar sein, in welchem Medium er erstmals im Jahre 2017 veröffentlicht wurde. Ebenso muss eindeutig nachvollziehbar sein, dass der Beitrag erstmals im Vorjahr der Auslobung veröffentlicht wurde. Wurde ein Beitrag in Deutschland und in Polen veröffentlicht, soll er in dem Land zum Wettbewerb eingereicht werden, wo die Erstveröffentlichung stattfand. Es ist nicht möglich, einen Beitrag in polnischer und deutscher Sprache auf der deutschen und auf der polnischen Seite anzumelden.

Eingereichte Unterlagen und Aufnahmen werden nicht zurückgesendet.

Autorenrechte

Mit der Anmeldung werden den Veranstaltern des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises die Rechte zur Veröffentlichung und Vorführung der eingereichten Beiträge im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage und der Preisverleihung des Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises sowie in Zusammenhang mit dem Preis stehenden Publikationen, auf betreffenden Homepages und weiteren elektronischen Veröffentlichungen eingeräumt. Bei Beiträgen mit FotografInnen als KoautorInnen bezieht sich dieses auch auf Bildrechte.

Für den Fall der Nominierung und Auszeichnung mit einem Preis wird den Veranstaltern darüber hinaus die Möglichkeit eingeräumt, den prämierten Beitrag als Ganzes oder in Teilen nachzudrucken, auszustrahlen oder auf den Internetseiten der Veranstalter online zu stellen. Wird ein Beitrag eingereicht, ohne dass der Anmeldende im Besitz der notwendigen Rechte ist, stellt er die Veranstalter insoweit frei von Verantwortung.
Mit der Anmeldung wird die Anerkennung der Teilnahmebedingungen bestätigt.

Auswahl der Beiträge, Preisgelder und Verleihung

Für die Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und Multimedia / Online wird jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro ausgelobt. Die besten Beiträge werden von einer Jury aus Journalistinnen/Journalisten und Vertreterinnen/Vertretern der beteiligten Institutionen ausgewählt.

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird von den drei Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen, den drei Woiwodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern sowie der Robert Bosch Stiftung, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gestiftet. 2018 wird der Sonderpreis für den besten Beitrag in der Kategorie „Journalismus in der Grenzregion“ durch das Land Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Dieser ist ebenfalls mit 5000 Euro dotiert.

Die feierliche Preisverleihung findet im Frühjahr 2018 in Mecklenburg-Vorpommern statt.

Dokumente zum Download

Das Anmeldeformular 2018 können Sie als PDF- oder als Word-Datei am Anfang dieser Seite herunterladen.